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2018

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Großer Tag für die Großen im Uelzener Sport

Großer Bahnhof für die Großen im Uelzener Sport. Landkreis und Kreissportbund (KSB) haben am Sonnabend in der vollbesetzten Stadthalle beim traditionellen Sportehrentag die Besten des letzten Jahres ausgezeichnet, Landrat Heiko Blume erklärte, dass der Landkreis 23 Millionen Euro in die Sanierung von Sportstätten investieren werde.

"Impressionen vom Tag"

Großer Tag für die Großen im Uelzener Sport

Strahlend weiße Bilanz: Die Fußballer des Landesligaaufsteigers und vierfachen Bezirksligameistern stellen eine der Mannschaften des Jahres.

Sie sind glanzvolle Repräsentanten, vertreten Uelzen weit über die Kreisgrenzen hinaus, mancher sogar auf internationalem Parkett.

Der Kreissportbund (KSB) und der Landkreis haben am Sonnabend auf dem traditionellen Sportehrentag die erfolgreichsten Uelzener Athleten des letzten Jahres ausgezeichnet. Für die Sportler ist es eine weitere, lieb gewonnene Anerkennung für Trainingsfleiß, Willensstärke und Disziplin. Und Ausdauer, wie sie der zum 31. Mal (!) geehrte Sportschütze Dietmar Krause verkörpert.

 

In den Mittelpunkt rückten aber auch drei Ehrenamtliche, sie standen stellvertretend für viele andere engagierte Mitstreiter in Uelzens Sportvereinen: Elke Radtke, Wiebke Manning und Horst Siemens.

 

In der voll besetzten Stadthalle übermittelte Landrat Heiko Blume den versammelten Sportlern und Ehrengästen eine interessante Zahl: Insgesamt 23 Millionen Euro werde der Landkreis für nötige Sanierungen verschiedener Sportstätten im Landkreis 2018 investieren.

 

In der Kategorie Ehrenamt würdigte Mario Miklis unter anderem auch Horst Siemens. Der 82-Jährige hatte den sportlichen Weg des jetzigen       KSB-Vorsitzenden bei der SV Germania Ripdorf entscheidend mitgeprägt, unter anderem durch jährlich stattfindende Freizeitfahrten nach Scharbeutz. Da sowohl Siemens, als auch das junge Tennistalent Marie-Chanel Meyer altersmäßig außerhalb der Ehrungsrichtlinien liegen, kam es in diesen Fällen zu Sonderehrungen. Das junge Tennistalent konnte den Preis persönlich nicht entgegennehmen. Marie-Chanel Meyer stand zeitgleich im Halbfinale der norddeutschen Meisterschaften.

 

Miklis versprach, die Richtlinien überarbeiten zu lassen, damit Ehrungen zukünftig für alle Altersklassen möglich seien.

 

Volles Haus bei der Ehrung der besten Uelzener Athleten und Mannschaften des letzten Jahres.

Volltreffer: Die Schützen mit der deutschen und Europameisterin im Bogenschießen, Ute von Schilling (links).

Finja Püffel gewann Bronze bei den norddeutschen Judo-Meisterschaften der U18.

Halten die Fahne der Reiter hoch.

Spaß am Sportabzeichen

Urkunden für die „Dauerbrenner“ und engagierten Vereine

 

Das Deutsche Sportabzeichen ist die einzige nationale offizielle Auszeichnung für eine überdurchschnittlich, ganz persönlich erbrachte Leistung“, erklärte KSB-Referent Hermann Dräger am Sonnabend bei der Ehrung langjähriger und engagierter Sportabzeichen-Sammler. Landrat Heike Blume outete sich zwar als „Nicht-Sportabzeichen-Absolvent“, betonte aber, dass es wichtig und richtig sei, Sportler, die eine besondere Leistung erbringen, auch entsprechend zu belohnen.

 

Etwa 900 000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene stellen sich in Deutschland regelmäßig den Herausforderungen und versuchen, die erforderlichen Leistungen zu erbringen. Dräger: „Rund 800 000 schaffen es. Und knapp 3000 Sportler aus dem KSB Uelzen sind im Jahr 2017 erfolgreich gewesen.“

 

Um als „Sportabzeichen-Dauerbrenner“ ausgezeichnet werden zu können, müssen Erwachsene mindestens 20 Jahre lang ihre Fitness im Bereich Schwimmfertigkeit, Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination unter Beweis gestellt haben. Dräger: „Erzählen Sie ihren Nachbarn und Freunden, wie viel Spaß es machen kann, sich für das Sportabzeichen zu quälen!“