J-TEAM – was ist das?

 

J-TEAMs sind das Engagementformat für Jugendliche bis 27 Jahre, die sich im Sport einbringen und ihre Ideen umsetzen wollen: Sie bieten die Möglichkeit, eigene Projekt zu realisiere ohne für mehrere Jahre ein (Ehren-)Amt übernehmen zu müssen.

Die J-TEAM-Mitglieder engagieren sich also, ohne gewählt oder berufen zu sein, auf freiwilliger Basis für einen Verein, einen Verband oder eine Sportjugend, realisieren Projekte und setzen sportpolitische Impulse. Die Teams arbeiten partizipativ, in flexibler und projektorientierter Form: „wer mitmachen will, macht mit“. Die J-TEAMs werden durch eine feste Ansprechperson (Vorstandsmitglied, Sportreferentin, Jugendwart, etc.) begleitet und sind ausdrücklich vom jeweiligen Vorstand gewünscht. Das „J“ steht dabei für Jugend, Junior, Jugendsprecher, etc.

Teams inhaltlich auf zwei Säulen. Eine steht für Projektarbeit, Maßnahmen und Aktionen wie z. B. die jugendgemäße Gestaltung von Meisterschaften, ein Ehrenamtsfest oder die Organisation eines Kindersportwochenendes. Die zweite Säule steht für sportpolitische Impulse, Interessenvertretung und Verantwortungsübernahme in der Organisation. Weitere Infos rund um die Initiative 100+x sj J-TEAMs für Niedersachsen gibt es in einer Präsentation auf der Homepage des KSB Uelzen oder auf der Geschäftsstelle.

Jasmin Martinetz

Johannes Kilian

KSB Uelzen

Ilmenauufer 47

29525 Uelzen

Tel.: 0581/5311

Jasmin Martinetz

Referentin für Sportentwicklung und Sportjugend

Johannes Kilian

Freiwilliges Soziales Jahr

Eine Informationspräsentation der Sportjugend Niedersachsen

Sportassistentenausbildung:

Der Kreissportbund Uelzen hat in diesem Jahr wieder 17 neue Sportassistenten/-innen unter der Leitung von Jasmin Martinetz (Sportreferentin KSB Uelzen) und Martin Unterberg (externer Referent KSB Uelzen) sowie mit Hilfe des FSJlers des KSB Uelzen, Johannes Kilian, ausgebildet. Von Montag bis Donnerstag, jeweils von 09:30 Uhr bis 17:00 Uhr, absolvierten die jungen motivierten Mädchen und Jungen im Alter von 13 bis 15 Jahren ihre erste Ausbildung, um sich im Verein sportlich und ehrenamtlich zu engagieren.

 

Viele neue Ideen, Spiele und andere Themen waren Teil der 4-tägigen Ausbildung zum Sportassistenten/-in. Damit sich alle Teilnehmer/-innen besser kennenlernten, begann der erste Tag mit ein paar Kennlernspielen in der Sporthalle. Für die Verpflegung zwischendurch war mit dem Gute-Laune-Buffet, welches aus Obst und Müsliriegeln bestand, gesorgt. Vor allem das Heranführen an die neue Rolle als Sportassistent/-in mit den dazugehörenden Aufgaben und Pflichten stand im Vordergrund. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, erlernten die Teilnehmer/-innen unter anderem Grundlagen der Ersten Hilfe sowie einige Techniken der Selbstverteidigung. Aber auch die Teilnehmer/-innen selber erarbeiteten eigene kreative Präsentationen, so zum Beispiel zu den Themen Ernährung, Stress im Jugendalter und Entspannung. Für viel Spaß und gute Laune sorgten die vielen verschiedenen kleinen Spiele, welche die Teilnehmer/-innen nun auch selber im Sportverein bei Vereinsgruppen durchführen und anleiten können. So wurde beim Atomspiel die Geschicklichkeit und Teamfähigkeit auf die Probe gestellt, während beim Spiel Zipp-Zapp Koordination und Reaktionsvermögen getestet wurden. Mit dem Alternativen Wettkampf bekamen die Teilnehmer/-innen abschließend noch einmal neue kreative Ideen für Spiele. So musste eine Person eine andere Person mit verbundenen Augen durch verbale Kommunikation durch einen Parcours führen oder zwei Personen versuchten mit einer Frisbee durch Kästen zu werfen ohne diese zu berühren. Darüber hinaus wurde den Teilnehmern/-innen am letzten Ausbildungstag die Trendsportart Kin-Ball vorgestellt, in der man mit 3 Mannschaften versuchen muss den sogenannten Kin-Ball zu fangen und wieder zu einer anderen Mannschaft zu schlagen, wobei der Kin-Ball ein sehr großer und leichter Ball ist. Aber nicht nur das Ausprobieren der Spiele, sondern auch das selbstständige Anleiten einer Sportgruppe war großer Bestandteil des Lehrgangs. In einer eigenen kleinen Übungsstunde zu den Themen Kinderturnen, Leichtathletik, Step-Aerobic und Koordination durften die Teilnehmer/-innen ihre eigenen Ideen mit einbringen und erfuhren, wie es ist, vor einer Gruppe zu stehen und diese anzuleiten. Abschließend tobten sich noch einmal alle bei einem gemeinsamen Hockeyspiel aus, bevor alle stolz ihre Bescheinigungen zum bestandenen Sportassistenten/-in erhielten. Somit haben alle Mädchen und Jungen den ersten Schritt gemeistert, um auch andere Fortbildungen wie die Juleica oder den Übungsleiter C zu absolvieren.

Sowohl die Teilnehmer/-innen als auch die Referenten hatten viel Spaß und Freude während des Lehrgangs, sodass sich der KSB Uelzen darauf freut, auch im nächsten Jahr wieder neue motivierte Jugendliche zur Sportassistenten Ausbildung begrüßen zu dürfen.

 

(mehr Bilder von der Sportassistenten/-innen-Ausbildung  im Bereich Bildergalerie)  hier...