Albert-Lepa-Preis wird nicht mehr vergeben

Sehr zum Bedauern viele Freunde des DSA in Niedersachsen, wurde durch das Präsidium des Landessportbundes der Beschluß gefasst, den Albert- Lepa-Preis nicht mehr zu vergeben. Der Wettbewerb wurde ersatzlos gestrichen.
Gerade im KSB Uelzen hatte die erfolgreiche Teilnahme eine lange Tradition.

Albert Lepa (1907-1991) war der Motor für die Neuordnung des Deutschen Sportabzeichens nach dem Krieg. Ein knorriger Niedersachse mit fester Meinung und auf Ordnung bedacht hat als Beauftragter des DSB von 1952 bis 1989 dafür gesorgt, dass die für die Abwicklung zuständigen Landessportbünde das Deutsche Sportabzeichen in die Hände des DSB gaben. "Macht nur kein Teilnehmerabzeichen daraus, es ist ein Orden für vielfältige Leistungsprüfung und muss es bleiben!" Das war immer seine Devise - seit 1935 als Sportabzeichen-Obmann in Hannover, ab 1941 als Bezirks-Obmann und nach 1945 als streitbarer Mann gegenüber den Besatzungsmächten. Er wusste stets, was er wollte. Unklarheiten ließ er nicht aufkommen. Als Vorsitzender des LSB Niedersachsen sorgte er dafür, dass sich vor allem die Vereine des Sportabzeichens annahmen und "sein LSB" wies das in den höchstens Prüfungszahlen aus. Ein Zeichen dafür, dass dem Sportabzeichen ein Leben lang Albert Lepas ganze Liebe gehörte. Ihm zu Ehren wurde 1983 ein Wettbewerb zur Förderung des Deutschen Sportabzeichens gestiftet.



Gewertet wurde:

Wertziffer 1 = Gesamtzahl der erfolgr. Prüfungen X 1000
Bevölkerungszahl

Das Familiensportabzeichen wird separat gewertet - ohne finazielle Zuwendungen.

Der KSB Uelzen erzielte:

1989 den 6. Platz

1990 den 3. Platz

1991 den 6. Platz

1992 den 5. Platz

1993 den 4. Platz

1994 den 5. Platz

1995 den 4. Platz

1996 den 3. Platz

1997 den 4. Platz

1998 den 3. Platz

1999 den 2. Platz

2000 den 3. Platz

2001 den 5. Platz

2002 den 3. Platz

2003 den 3. Platz

2004 den 5. Platz

2005 den 4. Platz

2006 den 2. Platz

2007 den 2. Platz

2008 den 1. Platz